Feuchte- oder Leitungswasserschaden?
Wir finden die Ursache schnell, zerstörungsarm und unabhänging.
Schäden an Abwasserleitungen
Vorsicht bei Rohrverstopfungen – wenn Druck zum Schaden wird
Bei einer verstopften Abwasserleitung greifen viele schnell zu druckaufbauenden Werkzeugen aus dem Baumarkt, wie Saugglocken (Pömpel), Druckluftpumpen oder mechanischen druckaufbauenden Reinigungsgeräten. Was als einfache und schnelle Lösung gedacht ist, kann jedoch erhebliche Schäden an der Abwasserinstallation verursachen.
Wie entstehen Schäden durch Druckaufbau?
Diese Werkzeuge arbeiten mit starkem Überdruck, um Ablagerungen zu lösen. Dabei wirken hohe Kräfte auf Rohrverbindungen, Dichtungen und Bögen. Besonders ältere oder bereits vorgeschädigte Leitungen sind dafür nicht ausgelegt. Statt die Verstopfung zu beseitigen, wird sie häufig nur verschoben, verdichtet oder beschädigt die Abwasserleitung – mit fatalen Folgen.
Typische Schäden an Abwasserleitungen
Der unkontrollierte Druck kann verschiedene Schadensbilder verursachen, darunter:
-
Gelöste oder auseinandergerutschte Rohrverbindungen
-
Risse oder Brüche in Kunststoff- und Gussrohren
-
Beschädigte Dichtungen und Muffen
-
Undichte Stellen hinter Wänden oder unter Böden
-
Austritt von Abwasser in die Bausubstanz
Besonders kritisch ist, dass solche Schäden oft verborgen bleiben und erst durch Feuchtigkeit, Geruchsbildung oder massive Wasserschäden auffallen.
Verstopfung gelöst – Schaden entstanden
In vielen Fällen scheint der Abfluss nach dem Einsatz der Werkzeuge zunächst wieder frei zu sein. Tatsächlich wurde die Ursache jedoch nur tiefer ins Rohrsystem gedrückt. Das Risiko von erneuten Verstopfungen, Rückstau oder Rohrbrüchen steigt dadurch erheblich.
Fachgerechte Alternativen
Statt mit hohem Druck zu arbeiten, sollten bei hartnäckigen Verstopfungen schonende und fachgerechte Methoden eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem eine professionelle Rohrreinigung, Kamerainspektionen oder gezielte mechanische Verfahren, die auf den Zustand der Leitung abgestimmt sind.
Fazit
Druckaufbauende Verstopfungswerkzeuge aus dem Baumarkt können mehr Schaden anrichten, als sie Nutzen bringen. Was als schnelle Hilfe gedacht ist, endet nicht selten in teuren Reparaturen und Wasserschäden. Bei wiederkehrenden oder hartnäckigen Abflussproblemen ist der Gang zum Fachbetrieb die deutlich sicherere und langfristig günstigere Lösung.
Eindrücke aus der Praxis
Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes lag eine Verstopfung in der Abwasserleitung der Dusche im Badezimmer des 1. Obergeschosses vor. Durch den Eigentümer wurde diese mithilfe einer stark druckaufbauenden Pumpe beseitigt. Der dabei erzeugte massive Druckstoß führte jedoch zur Verursachung eines erheblichen Wasserschadens.
Auf dem nebenstehenden Bild ist zu erkennen, dass ein großer Bereich unterhalb des Badezimmers deutliche Feuchteschäden aufweist.
Im Treppenaufgang fielen ebenfalls Feuchteschäden in Form von abgelösten Tapetenteilen auf. Der eigentliche Schadensort befindet sich von dieser Position aus in einer Entfernung von rund 6 Metern.
Aufgrund des massiven Wasseraustritts infolge mehrerer Duschvorgänge konnte sich Wasser im Bereich der Dämmschicht unterhalb des Estrichs weiträumig ausbreiten.
Im Umkreis von rund 6 Metern um die Schadensstelle wurden an mehreren Messpunkten äußerst hohe Feuchtewerte im Mauerwerk und im Estrich festgestellt. So wurden Messwerte von bis zu 156 Digits (Feuchtemesswert) ermittelt. Bereits ab etwa 80 Digits ist von vorhandener Feuchtigkeit in Mauerwerk und Betonestrichen auszugehen.
Die gelbe Linie markiert den Leitungsverlauf der Abwasserleitung. Aufgrund einer Verstopfung zwischen Badewanne und Duschwanne setzte der Eigentümer eine im Baumarkt erworbene, zur Beseitigung von Verstopfungen beworbene, druckstoßbasierte Pumpe ein.

Beispielbild einer solchen Pumpe.
Durch den enormen, kurzzeitig aufgebauten Druck wurde die Abwasserleitung unter der Badewanne unbemerkt auseinander gedrückt. Zwar war die Verstopfung anschließend beseitigt, jedoch trat über einen Zeitraum von rund drei Tagen Wasser aus dem Dusch- und Badebetrieb unbemerkt direkt in die Dämmschicht ein.
Fazit
Der festgestellte Wasserschaden ist auf eine Verstopfung der Abwasserleitung im Bereich zwischen Badewanne und Duschwanne zurückzuführen, deren Beseitigung mittels einer druckstoßbasierten Pumpe erfolgte. Der dabei kurzzeitig aufgebaute, hohe Druck führte zu einer unbemerkten Trennung der Abwasserleitung unter der Badewanne.
Infolge dessen trat über einen Zeitraum von mehreren Tagen Wasser aus dem laufenden Dusch- und Badebetrieb unkontrolliert in die Dämmschicht unterhalb des Estrichs ein. Dadurch konnte sich die Feuchtigkeit großflächig im Gebäude ausbreiten.
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Tropfenjäger
Hinterm Berge 5, 21789 Wingst
✆ 01556 105 771 2
☏ 04778 620 516 8
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Vorsicht bei Rohrverstopfungen – wenn Druck zum Schaden wird
Bei einer verstopften Abwasserleitung greifen viele schnell zu druckaufbauenden Werkzeugen aus dem Baumarkt, wie Saugglocken (Pömpel), Druckluftpumpen oder mechanischen druckaufbauenden Reinigungsgeräten. Was als einfache und schnelle Lösung gedacht ist, kann jedoch erhebliche Schäden an der Abwasserinstallation verursachen.
Wie entstehen Schäden durch Druckaufbau?
Diese Werkzeuge arbeiten mit starkem Überdruck, um Ablagerungen zu lösen. Dabei wirken hohe Kräfte auf Rohrverbindungen, Dichtungen und Bögen. Besonders ältere oder bereits vorgeschädigte Leitungen sind dafür nicht ausgelegt. Statt die Verstopfung zu beseitigen, wird sie häufig nur verschoben, verdichtet oder beschädigt die Abwasserleitung – mit fatalen Folgen.
Typische Schäden an Abwasserleitungen
Der unkontrollierte Druck kann verschiedene Schadensbilder verursachen, darunter:
-
Gelöste oder auseinandergerutschte Rohrverbindungen
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Risse oder Brüche in Kunststoff- und Gussrohren
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Beschädigte Dichtungen und Muffen
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Undichte Stellen hinter Wänden oder unter Böden
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Austritt von Abwasser in die Bausubstanz
Besonders kritisch ist, dass solche Schäden oft verborgen bleiben und erst durch Feuchtigkeit, Geruchsbildung oder massive Wasserschäden auffallen.
Verstopfung gelöst – Schaden entstanden
In vielen Fällen scheint der Abfluss nach dem Einsatz der Werkzeuge zunächst wieder frei zu sein. Tatsächlich wurde die Ursache jedoch nur tiefer ins Rohrsystem gedrückt. Das Risiko von erneuten Verstopfungen, Rückstau oder Rohrbrüchen steigt dadurch erheblich.
Fachgerechte Alternativen
Statt mit hohem Druck zu arbeiten, sollten bei hartnäckigen Verstopfungen schonende und fachgerechte Methoden eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem eine professionelle Rohrreinigung, Kamerainspektionen oder gezielte mechanische Verfahren, die auf den Zustand der Leitung abgestimmt sind.
Fazit
Druckaufbauende Verstopfungswerkzeuge aus dem Baumarkt können mehr Schaden anrichten, als sie Nutzen bringen. Was als schnelle Hilfe gedacht ist, endet nicht selten in teuren Reparaturen und Wasserschäden. Bei wiederkehrenden oder hartnäckigen Abflussproblemen ist der Gang zum Fachbetrieb die deutlich sicherere und langfristig günstigere Lösung.
Eindrücke aus der Praxis
Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes lag eine Verstopfung in der Abwasserleitung der Dusche im Badezimmer des 1. Obergeschosses vor. Durch den Eigentümer wurde diese mithilfe einer stark druckaufbauenden Pumpe beseitigt. Der dabei erzeugte massive Druckstoß führte jedoch zur Verursachung eines erheblichen Wasserschadens.
Auf dem nebenstehenden Bild ist zu erkennen, dass ein großer Bereich unterhalb des Badezimmers deutliche Feuchteschäden aufweist.
Im Treppenaufgang fielen ebenfalls Feuchteschäden in Form von abgelösten Tapetenteilen auf. Der eigentliche Schadensort befindet sich von dieser Position aus in einer Entfernung von rund 6 Metern.
Aufgrund des massiven Wasseraustritts infolge mehrerer Duschvorgänge konnte sich Wasser im Bereich der Dämmschicht unterhalb des Estrichs weiträumig ausbreiten.
Im Umkreis von rund 6 Metern um die Schadensstelle wurden an mehreren Messpunkten äußerst hohe Feuchtewerte im Mauerwerk und im Estrich festgestellt. So wurden Messwerte von bis zu 156 Digits (Feuchtemesswert) ermittelt. Bereits ab etwa 80 Digits ist von vorhandener Feuchtigkeit in Mauerwerk und Betonestrichen auszugehen.
Die gelbe Linie markiert den Leitungsverlauf der Abwasserleitung. Aufgrund einer Verstopfung zwischen Badewanne und Duschwanne setzte der Eigentümer eine im Baumarkt erworbene, zur Beseitigung von Verstopfungen beworbene, druckstoßbasierte Pumpe ein.
Durch den enormen, kurzzeitig aufgebauten Druck wurde die Abwasserleitung unter der Badewanne unbemerkt auseinander gedrückt. Zwar war die Verstopfung anschließend beseitigt, jedoch trat über einen Zeitraum von rund drei Tagen Wasser aus dem Dusch- und Badebetrieb unbemerkt direkt in die Dämmschicht ein.
Fazit
Der festgestellte Wasserschaden ist auf eine Verstopfung der Abwasserleitung im Bereich zwischen Badewanne und Duschwanne zurückzuführen, deren Beseitigung mittels einer druckstoßbasierten Pumpe erfolgte. Der dabei kurzzeitig aufgebaute, hohe Druck führte zu einer unbemerkten Trennung der Abwasserleitung unter der Badewanne.
Infolge dessen trat über einen Zeitraum von mehreren Tagen Wasser aus dem laufenden Dusch- und Badebetrieb unkontrolliert in die Dämmschicht unterhalb des Estrichs ein. Dadurch konnte sich die Feuchtigkeit großflächig im Gebäude ausbreiten.
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