Feuchte- oder Leitungswasserschaden?

Wir finden die Ursache schnell, zerstörungsarm und unabhänging.

Schäden durch Dachleckagen

Wasserschäden durch defekte Dachsteine – eine oft unterschätzte Gefahr

Das Dach ist die erste Schutzschicht eines Gebäudes gegen Witterungseinflüsse. Bereits einzelne beschädigte oder verrutschte Dachsteine können ausreichen, damit Regenwasser unkontrolliert in die Dachkonstruktion eindringt. Wasserschäden durch defekte Dachsteine bleiben häufig lange unbemerkt und können erhebliche Folgeschäden verursachen.

Wie entstehen Schäden durch defekte Dachsteine?

Dachsteine sind täglich Wind, Regen, Frost, Schnee und UV-Strahlung ausgesetzt. Im Laufe der Zeit können sie reißen, brechen oder ihre Lage verändern. Ursachen hierfür sind unter anderem Alterung des Materials, Sturmschäden, Frost-Tau-Wechsel oder unsachgemäße Begehung des Daches bei Wartungsarbeiten.

Folgen von eindringendem Wasser

Dringt Niederschlagswasser durch beschädigte Dachsteine ein, gelangt es zunächst in die Dachkonstruktion. Dort kann es zu folgenden Schäden kommen:

  • Durchfeuchtung von Dämmmaterialien

  • Schäden an Sparren, Latten und Schalung

  • Schimmelbildung im Dachbereich

  • Feuchteflecken an Decken und Wänden

  • Beeinträchtigung der Wärmedämmung und des Raumklimas

Besonders kritisch ist, dass sich Wasserschäden oft schleichend entwickeln und erst sichtbar werden, wenn die Durchfeuchtung bereits weit fortgeschritten ist.

Typische Anzeichen für Dachschäden

Feuchte Stellen auf dem Dachboden, Stockflecken an Decken, muffiger Geruch oder Tropfwasser nach Starkregen können erste Hinweise auf defekte Dachsteine sein. Spätestens dann sollte das Dach fachgerecht überprüft werden.

Vorbeugung und Instandsetzung

Regelmäßige Dachkontrollen, insbesondere nach Sturm- oder Unwetterereignissen, helfen, Schäden frühzeitig zu erkennen. Der Austausch einzelner defekter Dachsteine ist meist mit geringem Aufwand verbunden und verhindert teure Folgeschäden an der Bausubstanz.

Fazit

Defekte Dachsteine sind kein harmloser Mangel, sondern eine ernstzunehmende Ursache für Wasserschäden. Eine regelmäßige Kontrolle und schnelle Reparatur schützen Dachkonstruktion, Dämmung und Innenräume zuverlässig vor Feuchtigkeit und langfristigen Schäden.

Eindrücke aus der Praxis

Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes wurden wir mit der Ortung eines vermuteten Leitungsschadens beauftragt. Bei Ankunft war jedoch aufgrund der Lage der Feuchtigkeit eindeutig erkennbar, dass diese nicht durch einen Leitungsschaden verursacht wurde.

20260108 094817

Die Messwerte zeigten, dass sowohl der Mauerwerksbereich als auch die Dachschräge aus Gipskarton deutliche Feuchtigkeit aufwiesen. Es wurden Messwerte von ca. 100–120 Digits (Feuchtemesswert) ermittelt. Bereits ab etwa 30 Digits gelten bei Gipskarton erste Anzeichen von Feuchtigkeit. In Mauerwerksbereichen liegt der Grenzwert bei rund 80 Digits.

20260108 094827

Durch eine 8 mm große Öffnung wurde die Unterseite der Dachfläche endoskopisch begutachtet. Dabei konnte ein defekter Dachstein festgestellt werden.

Ob der Defekt durch einen Sturmschaden oder durch altersbedingte Materialermüdung verursacht wurde, konnte nicht eindeutig nachvollzogen werden.

Schäden durch Dachleckagen

Da die Dämmung deutliche Feuchtespuren aufwies, wurde der betroffene Bereich geöffnet und die durchnässte Dämmung entfernt. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Balkenlage bereits Feuchteschäden sowie erste Zersetzungserscheinungen aufwies.

Im Anschluss wurde die Dachkonstruktion durch einen vom Versicherer beauftragten Gutachter überprüft. Dieser stellte fest, dass die betroffenen zwei Sparren ausgetauscht werden müssen.

20260108 100216

Fazit


Der Wasserschaden wurde durch einen defekten Dachstein verursacht, wodurch über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion eindringen konnte. Dies führte zu einer Durchfeuchtung der Dämmung sowie zu Feuchteschäden und Zersetzungserscheinungen an der Balkenlage.

Unsere Empfehlung


Zur frühzeitigen Erkennung von Schäden an Dachflächen empfehlen wir die Zimmerei Koll.

Mit moderner Drohnen­technik bietet das Unternehmen eine sichere und effiziente Überprüfung von Dächern an – ganz ohne Gerüst oder Begehung. So lassen sich defekte Dachsteine, Undichtigkeiten und Sturmschäden schnell und zuverlässig feststellen.

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Wie entstehen Schäden durch defekte Dachsteine?

Dachsteine sind täglich Wind, Regen, Frost, Schnee und UV-Strahlung ausgesetzt. Im Laufe der Zeit können sie reißen, brechen oder ihre Lage verändern. Ursachen hierfür sind unter anderem Alterung des Materials, Sturmschäden, Frost-Tau-Wechsel oder unsachgemäße Begehung des Daches bei Wartungsarbeiten.

Folgen von eindringendem Wasser

Dringt Niederschlagswasser durch beschädigte Dachsteine ein, gelangt es zunächst in die Dachkonstruktion. Dort kann es zu folgenden Schäden kommen:

  • Durchfeuchtung von Dämmmaterialien

  • Schäden an Sparren, Latten und Schalung

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  • Feuchteflecken an Decken und Wänden

  • Beeinträchtigung der Wärmedämmung und des Raumklimas

Besonders kritisch ist, dass sich Wasserschäden oft schleichend entwickeln und erst sichtbar werden, wenn die Durchfeuchtung bereits weit fortgeschritten ist.

Typische Anzeichen für Dachschäden

Feuchte Stellen auf dem Dachboden, Stockflecken an Decken, muffiger Geruch oder Tropfwasser nach Starkregen können erste Hinweise auf defekte Dachsteine sein. Spätestens dann sollte das Dach fachgerecht überprüft werden.

Vorbeugung und Instandsetzung

Regelmäßige Dachkontrollen, insbesondere nach Sturm- oder Unwetterereignissen, helfen, Schäden frühzeitig zu erkennen. Der Austausch einzelner defekter Dachsteine ist meist mit geringem Aufwand verbunden und verhindert teure Folgeschäden an der Bausubstanz.

Fazit

Defekte Dachsteine sind kein harmloser Mangel, sondern eine ernstzunehmende Ursache für Wasserschäden. Eine regelmäßige Kontrolle und schnelle Reparatur schützen Dachkonstruktion, Dämmung und Innenräume zuverlässig vor Feuchtigkeit und langfristigen Schäden.

Eindrücke aus der Praxis

Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes wurden wir mit der Ortung eines vermuteten Leitungsschadens beauftragt. Bei Ankunft war jedoch aufgrund der Lage der Feuchtigkeit eindeutig erkennbar, dass diese nicht durch einen Leitungsschaden verursacht wurde.

20260108 094817

Die Messwerte zeigten, dass sowohl der Mauerwerksbereich als auch die Dachschräge aus Gipskarton deutliche Feuchtigkeit aufwiesen. Es wurden Messwerte von ca. 100–120 Digits (Feuchtemesswert) ermittelt. Bereits ab etwa 30 Digits gelten bei Gipskarton erste Anzeichen von Feuchtigkeit. In Mauerwerksbereichen liegt der Grenzwert bei rund 80 Digits.

20260108 094827

Durch eine 8 mm große Öffnung wurde die Unterseite der Dachfläche endoskopisch begutachtet. Dabei konnte ein defekter Dachstein festgestellt werden.

Ob der Defekt durch einen Sturmschaden oder durch altersbedingte Materialermüdung verursacht wurde, konnte nicht eindeutig nachvollzogen werden.

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Da die Dämmung deutliche Feuchtespuren aufwies, wurde der betroffene Bereich geöffnet und die durchnässte Dämmung entfernt. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Balkenlage bereits Feuchteschäden sowie erste Zersetzungserscheinungen aufwies.

Im Anschluss wurde die Dachkonstruktion durch einen vom Versicherer beauftragten Gutachter überprüft. Dieser stellte fest, dass die betroffenen zwei Sparren ausgetauscht werden müssen.

20260108 100216

Fazit


Der Wasserschaden wurde durch einen defekten Dachstein verursacht, wodurch über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion eindringen konnte. Dies führte zu einer Durchfeuchtung der Dämmung sowie zu Feuchteschäden und Zersetzungserscheinungen an der Balkenlage.

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