Feuchte- oder Leitungswasserschaden?
Wir finden die Ursache schnell, zerstörungsarm und unabhänging.
Druckverluste in Heizungsanlagen Teil 2
Druckverluste in Heizungsanlagen durch Rohrbrüche in Kupferleitungen – Ursachen und Folgen
Ein plötzlicher oder schleichender Druckverlust in einer Heizungsanlage ist häufig ein Hinweis auf einen Rohrbruch in den Heizungsleitungen. Besonders bei älteren Anlagen können Materialermüdung, Korrosion oder äußere Einflüsse zu Undichtigkeiten führen. Der Druckabfall bleibt dabei oft zunächst unbemerkt und zeigt sich erst durch Störmeldungen oder Funktionsausfälle der Heizungsanlage.
Wie entstehen Rohrbrüche in Kupfer-Heizungsleitungen?
Rohrbrüche in Kupferleitungen können verschiedene Ursachen haben. Dazu zählen unter anderem Materialalterung, Korrosionsprozesse, mechanische Spannungen, Montagefehler oder Temperaturwechsel durch den Heizbetrieb. Auch chemische Einflüsse, etwa durch ungeeignetes Füll- oder Ergänzungswasser, können die Lebensdauer der Leitungen erheblich verkürzen.
Auswirkungen auf die Heizungsanlage
Durch den Rohrbruch tritt Heizungswasser aus, wodurch der Anlagendruck kontinuierlich absinkt. Sinkt der Druck unter den Mindestbetriebsdruck, löst die Wassermangelsicherung eine Störung aus und schaltet den Wärmeerzeuger ab (dies jedoch nur bei Anlagen neueren Baujahres). In vielen Fällen muss regelmäßig Wasser nachgefüllt werden, was den Schaden zusätzlich verschärfen kann, da frisches Wasser Sauerstoff und korrosionsfördernde Stoffe in das System einträgt.
Schäden am Gebäude durch austretendes Heizungswasser
Im Gegensatz zu Leckagen innerhalb des Wärmeerzeugers tritt das Wasser bei Rohrbrüchen in Heizungsleitungen häufig unkontrolliert in die Bausubstanz aus. Abhängig von der Lage der Leitung kann dies zu erheblichen Schäden führen, darunter:
-
Durchfeuchtung von Wänden, Decken und Böden
-
Schädigung von Estrich und Bodenbelägen
-
Schimmelbildung durch anhaltende Feuchtigkeit
-
Feuchteschäden an angrenzenden Bauteilen
-
Wertminderung der Immobilie
Besonders kritisch sind Rohrbrüche in Unterputz-, Estrich- oder Deckenkonstruktionen, da sie oft erst spät erkannt werden und sich das Wasser unbemerkt ausbreiten kann.
Druckverlust erkannt – Ursache nicht ignorieren
Ein wiederkehrender Druckverlust sollte nicht allein durch Nachfüllen kompensiert werden. Dadurch wird lediglich das Symptom überdeckt, während der Rohrbruch weiter besteht. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem massiven Wasserschaden, wenn die Leckage größer wird oder sich das Rohr vollständig öffnet.
Fachgerechte Leckageortung und Instandsetzung
Bei Verdacht auf einen Rohrbruch ist eine fachgerechte Leckageortung unerlässlich. Moderne Verfahren wie Feuchtemessungen, Thermografie oder akustische Ortung ermöglichen eine gezielte Lokalisierung der Schadstelle und vermeiden unnötige Eingriffe in die Bausubstanz. Anschließend kann die beschädigte Leitung instand gesetzt oder fachgerecht Saniert werden.
Fazit
Druckverluste in Heizungsanlagen sind häufig auf Rohrbrüche in Kupfer-Heizungsleitungen zurückzuführen. Das austretende Heizungswasser kann erhebliche Schäden an der Gebäudesubstanz verursachen, insbesondere wenn die Leckage verborgen liegt. Eine frühzeitige Ursachenklärung und fachgerechte Reparatur sind entscheidend, um Folgeschäden, Betriebsausfälle und hohe Sanierungskosten zu vermeiden.
Eindrücke aus der Praxis
Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes wurden wir mit einer Notfall-Leckortung beauftragt. Dass es sich um einen Notfalleinsatz handelte, war absehbar, da der Eigentümer den in den vorherigen Wochen bereits auffälligen Druckverlust der Heizungsanlage durch regelmäßiges Nachfüllen kompensiert und ignoriert hatte. Das vorgefundene Schadensbild bestätigte dieses Vorgehen.
Aufgrund des nunmehr innerhalb weniger Minuten auftretenden massiven Druckverlustes musste die Heizungsanlage außer Betrieb genommen werden.
Auf dem nebenstehenden Bild sind im Bereich des Flures deutliche Anzeichen eines Wasserschadens erkennbar. Die bereits abgelösten Fußleisten weisen einen ausgeprägten Schimmelbefall auf, was auf eine länger andauernde Durchfeuchtung der Bausubstanz schließen lässt.
Messungen im Flurbereich sowie in den angrenzenden Räumen ergaben deutlich erhöhte Feuchtemesswerte von rund 150 Digits (Feuchtemesswert). Bereits ab einem Messwert von 80 Digits ist bei Mauerwerk von vorhandener Durchfeuchtung auszugehen.
Durch den über längere Zeit ignorierten Wasseraustritt aus der Heizungsleitung wurden Türzargen und Laminatböden beschädigt. Das Holz sog sich im unteren Bereich mit Wasser voll, das Laminat zeigte deutliche Aufquellungen.
Zur Leckageortung wurde die Heizungsanlage erneut befüllt, der Heizkreis zunächst abgesperrt und nach Aufheizung des Kessels wieder freigegeben. Durch das anschließend heiße austretende Wasser konnte im Leitungsverlauf ein Hot Spot lokalisiert werden.
Die thermografisch gemessene Oberflächentemperatur von 6,6 °C innerhalb des Gebäudes bei −6 °C Außentemperatur unterstreicht die Dringlichkeit des Noteinsatzes, da andernfalls die Gefahr von Frostschäden an der Trinkwasserinstallation bestanden hätte.

Nach dem Öffnen des betroffenen Bereichs wurde die Austrittsstelle freigelegt. Dabei zeigte sich ein klassischer Rohrbruch. Das Wasser hatte sich über die Zeit bereits weiträumig in der Dämmschicht des Estrichs ausgebreitet.
Um die Heizungsanlage wieder nutzen zu können, wurde die Schadstelle provisorisch mit einer Reparaturschelle abgedichtet. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass das Gebäude und seine Bewohner wieder mit Wärme versorgt werden.
Die mit einer Reparaturschelle abgedichtete Schadstelle stellt keine dauerhafte Instandsetzung dar. Die Schadstelle sollte idealerweise innerhalb der nächsten 48 Stunden durch einen Fachinstallateur fachgerecht repariert werden.
Fazit
Der festgestellte Druckverlust in der Heizungsanlage war auf einen Rohrbruch in einer Kupfer-Heizungsleitung zurückzuführen, der über einen längeren Zeitraum ignoriert wurde und erhebliche Feuchteschäden an Bodenaufbau und Bauteilen verursachte.
Durch die verzögerte Reaktion auf den Druckverlust war ein Noteinsatz erforderlich, um Folgeschäden – insbesondere Frostschäden an der Trinkwasserinstallation – zu verhindern. Die provisorische Abdichtung mittels Reparaturschelle stellte die temporäre Wärmeversorgung sicher, ersetzt jedoch keine fachgerechte Instandsetzung.
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Hinterm Berge 5, 21789 Wingst
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Druckverluste in
Heizungsanlagen Teil 2
Druckverluste in Heizungsanlagen durch Rohrbrüche in Kupferleitungen – Ursachen und Folgen
Ein plötzlicher oder schleichender Druckverlust in einer Heizungsanlage ist häufig ein Hinweis auf einen Rohrbruch in den Heizungsleitungen. Besonders bei älteren Anlagen können Materialermüdung, Korrosion oder äußere Einflüsse zu Undichtigkeiten führen. Der Druckabfall bleibt dabei oft zunächst unbemerkt und zeigt sich erst durch Störmeldungen oder Funktionsausfälle der Heizungsanlage.
Wie entstehen Rohrbrüche in Kupfer-Heizungsleitungen?
Rohrbrüche in Kupferleitungen können verschiedene Ursachen haben. Dazu zählen unter anderem Materialalterung, Korrosionsprozesse, mechanische Spannungen, Montagefehler oder Temperaturwechsel durch den Heizbetrieb. Auch chemische Einflüsse, etwa durch ungeeignetes Füll- oder Ergänzungswasser, können die Lebensdauer der Leitungen erheblich verkürzen.
Auswirkungen auf die Heizungsanlage
Durch den Rohrbruch tritt Heizungswasser aus, wodurch der Anlagendruck kontinuierlich absinkt. Sinkt der Druck unter den Mindestbetriebsdruck, löst die Wassermangelsicherung eine Störung aus und schaltet den Wärmeerzeuger ab (dies jedoch nur bei Anlagen neueren Baujahres). In vielen Fällen muss regelmäßig Wasser nachgefüllt werden, was den Schaden zusätzlich verschärfen kann, da frisches Wasser Sauerstoff und korrosionsfördernde Stoffe in das System einträgt.
Schäden am Gebäude durch austretendes Heizungswasser
Im Gegensatz zu Leckagen innerhalb des Wärmeerzeugers tritt das Wasser bei Rohrbrüchen in Heizungsleitungen häufig unkontrolliert in die Bausubstanz aus. Abhängig von der Lage der Leitung kann dies zu erheblichen Schäden führen, darunter:
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Durchfeuchtung von Wänden, Decken und Böden
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Schädigung von Estrich und Bodenbelägen
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Schimmelbildung durch anhaltende Feuchtigkeit
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Feuchteschäden an angrenzenden Bauteilen
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Wertminderung der Immobilie
Besonders kritisch sind Rohrbrüche in Unterputz-, Estrich- oder Deckenkonstruktionen, da sie oft erst spät erkannt werden und sich das Wasser unbemerkt ausbreiten kann.
Druckverlust erkannt – Ursache nicht ignorieren
Ein wiederkehrender Druckverlust sollte nicht allein durch Nachfüllen kompensiert werden. Dadurch wird lediglich das Symptom überdeckt, während der Rohrbruch weiter besteht. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem massiven Wasserschaden, wenn die Leckage größer wird oder sich das Rohr vollständig öffnet.
Fachgerechte Leckageortung und Instandsetzung
Bei Verdacht auf einen Rohrbruch ist eine fachgerechte Leckageortung unerlässlich. Moderne Verfahren wie Feuchtemessungen, Thermografie oder akustische Ortung ermöglichen eine gezielte Lokalisierung der Schadstelle und vermeiden unnötige Eingriffe in die Bausubstanz. Anschließend kann die beschädigte Leitung instand gesetzt oder fachgerecht Saniert werden.
Fazit
Druckverluste in Heizungsanlagen sind häufig auf Rohrbrüche in Kupfer-Heizungsleitungen zurückzuführen. Das austretende Heizungswasser kann erhebliche Schäden an der Gebäudesubstanz verursachen, insbesondere wenn die Leckage verborgen liegt. Eine frühzeitige Ursachenklärung und fachgerechte Reparatur sind entscheidend, um Folgeschäden, Betriebsausfälle und hohe Sanierungskosten zu vermeiden.
Eindrücke aus der Praxis
Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes wurden wir mit einer Notfall-Leckortung beauftragt. Dass es sich um einen Notfalleinsatz handelte, war absehbar, da der Eigentümer den in den vorherigen Wochen bereits auffälligen Druckverlust der Heizungsanlage durch regelmäßiges Nachfüllen kompensiert und ignoriert hatte. Das vorgefundene Schadensbild bestätigte dieses Vorgehen.
Aufgrund des nunmehr innerhalb weniger Minuten auftretenden massiven Druckverlustes musste die Heizungsanlage außer Betrieb genommen werden.
Auf dem nebenstehenden Bild sind im Bereich des Flures deutliche Anzeichen eines Wasserschadens erkennbar. Die bereits abgelösten Fußleisten weisen einen ausgeprägten Schimmelbefall auf, was auf eine länger andauernde Durchfeuchtung der Bausubstanz schließen lässt.
Messungen im Flurbereich sowie in den angrenzenden Räumen ergaben deutlich erhöhte Feuchtemesswerte von rund 150 Digits (Feuchtemesswert). Bereits ab einem Messwert von 80 Digits ist bei Mauerwerk von vorhandener Durchfeuchtung auszugehen.
Durch den über längere Zeit ignorierten Wasseraustritt aus der Heizungsleitung wurden Türzargen und Laminatböden beschädigt. Das Holz sog sich im unteren Bereich mit Wasser voll, das Laminat zeigte deutliche Aufquellungen.
Zur Leckageortung wurde die Heizungsanlage erneut befüllt, der Heizkreis zunächst abgesperrt und nach Aufheizung des Kessels wieder freigegeben. Durch das anschließend heiße austretende Wasser konnte im Leitungsverlauf ein Hot Spot lokalisiert werden.
Die thermografisch gemessene Oberflächentemperatur von 6,6 °C innerhalb des Gebäudes bei −6 °C Außentemperatur unterstreicht die Dringlichkeit des Noteinsatzes, da andernfalls die Gefahr von Frostschäden an der Trinkwasserinstallation bestanden hätte.
Nach dem Öffnen des betroffenen Bereichs wurde die Austrittsstelle freigelegt. Dabei zeigte sich ein klassischer Rohrbruch. Das Wasser hatte sich über die Zeit bereits weiträumig in der Dämmschicht des Estrichs ausgebreitet.
Um die Heizungsanlage wieder nutzen zu können, wurde die Schadstelle provisorisch mit einer Reparaturschelle abgedichtet. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass das Gebäude und seine Bewohner wieder mit Wärme versorgt werden.
Die mit einer Reparaturschelle abgedichtete Schadstelle stellt keine dauerhafte Instandsetzung dar. Die Schadstelle sollte idealerweise innerhalb der nächsten 48 Stunden durch einen Fachinstallateur fachgerecht repariert werden.
Fazit
Der festgestellte Druckverlust in der Heizungsanlage war auf einen Rohrbruch in einer Kupfer-Heizungsleitung zurückzuführen, der über einen längeren Zeitraum ignoriert wurde und erhebliche Feuchteschäden an Bodenaufbau und Bauteilen verursachte.
Durch die verzögerte Reaktion auf den Druckverlust war ein Noteinsatz erforderlich, um Folgeschäden – insbesondere Frostschäden an der Trinkwasserinstallation – zu verhindern. Die provisorische Abdichtung mittels Reparaturschelle stellte die temporäre Wärmeversorgung sicher, ersetzt jedoch keine fachgerechte Instandsetzung.
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