Feuchte- oder Leitungswasserschaden?
Wir finden die Ursache schnell, zerstörungsarm und unabhänging.
Druckverluste in Heizungsanlagen Teil 1
Leckagen an Wärmetauschern von Brennwertthermen – oft harmlos für das Gebäude, aber technisch relevant
Leckagen an Heizungsanlagen können für Betreiber zunächst beunruhigend wirken. In der Praxis führen Undichtigkeiten intern der Heizungsanlage jedoch in der Regel nicht zu Schäden am Gebäude. Das liegt an der konstruktiven Auslegung moderner Brennwertthermen.
Warum entstehen trotz Leckage keine Gebäudeschäden?
Brennwertthermen erzeugen im normalen Betrieb Kondensat, das kontrolliert abgeführt werden muss. Aus diesem Grund verfügen sie serienmäßig über einen Abwasseranschluss, der anfallendes Wasser sicher ableitet. Tritt Wasser infolge einer Wärmetauscherleckage aus, wird dieses – ähnlich wie das reguläre Kondensat – innerhalb des Geräts aufgefangen und über den vorgesehenen Ablauf in die Kanalisation geführt. Ein Austritt in die Bausubstanz findet daher nicht statt.
Verdampfung und Abführung über den Abgasweg
Ein weiterer Teil des austretenden Wassers verdampft durch die hohen Temperaturen im Bereich des Wärmetauschers. Der entstehende Wasserdampf wird zusammen mit den Abgasen über das Abgassystem aus der Therme geleitet. Auch auf diesem Weg verlässt die Feuchtigkeit das Gerät kontrolliert und ohne Auswirkungen auf Wände, Böden oder Decken.
Typische Anzeichen einer Wärmetauscherleckage
Obwohl keine Gebäudeschäden entstehen, gibt es Hinweise, die auf eine Undichtigkeit hindeuten können, darunter:
-
Ungewöhnlich hoher Kondensatanfall
-
Permanenter Druckverlust im Heizsystem
-
Störmeldungen oder verringerte Heizleistung
Diese Symptome sollten nicht ignoriert werden, da sie auf einen fortschreitenden technischen Defekt hinweisen.
Kein Wasserschaden – aber ein ernstzunehmender Defekt
Auch wenn die Konstruktion der Brennwerttherme Gebäudeschäden verhindert, bleibt eine Leckage am Wärmetauscher ein relevanter Schaden an der Heizungsanlage selbst. Die Effizienz der Therme nimmt ab, Korrosion kann zunehmen und im weiteren Verlauf droht ein vollständiger Ausfall des Geräts.
Fachgerechte Prüfung und Instandsetzung
Bei Verdacht auf eine Wärmetauscherleckage sollte die Anlage zeitnah überprüft werden. Nur so lässt sich klären, ob eine Reparatur wirtschaftlich sinnvoll ist oder ein Austausch des Wärmetauschers beziehungsweise der Therme notwendig wird.
Fazit
Leckagen an Wärmetauschern von Brennwertthermen führen dank Abwasseranschluss und Abgasführung nicht zu Schäden am Gebäude. Dennoch handelt es sich um einen technischen Defekt, der die Betriebssicherheit und Effizienz der Heizungsanlage beeinträchtigt. Eine fachgerechte Diagnose und zeitnahe Instandsetzung sind entscheidend, um größere Folgeschäden und einen Anlagenausfall zu vermeiden.
Eindrücke aus der Praxis
Im vorliegenden Fall eines öffentlichen Gebäudes stellten die Betreiber einen permanenten Druckabfall in der Heizungsanlage fest. Der beauftragte Installateur konnte die Ursache des Druckverlustes zunächst nicht lokalisieren.
Nach Angaben des Betreibers dauerte es etwa zwei bis drei Tage, bis der Anlagendruck auf 0,5 bar abfiel und damit die Auslöseschwelle der Störmeldung (Wassermangel) erreicht wurde.
Zur weiteren Eingrenzung der Ursache wurde der Wärmeerzeuger vom restlichen Anlagensystem abgesperrt und beide Seiten separat druckgeprüft. Nach Ablauf der Messzeit konnte ein Druckverlust auf der Seite des Wärmeerzeugers festgestellt werden.
Nach dem Öffnen des Wärmetauschers fiel ein dauerhaft feuchter Bereich im Inneren des Wärmetauschers auf. Dieser Befund kann jedoch auch durch herabtropfendes Kondensat aus dem Abgasweg verursacht worden sein.
Um einen Wasseraustritt infolge eines defekten Wärmetauschers eindeutig nachweisen zu können, wurde das Heizungswasser mit einem UV-Farbstoff versetzt.
Unter UV-Licht konnte ein minimaler Wasseraustritt nachgewiesen werden. Das austretende Wasser beeinträchtigte die Verbrennung innerhalb des Wärmetauschers. Aus diesem Grund weist der Wärmetauscher trotz eingehaltenen Wartungszyklen einen stark verschmutzten Zustand auf.
Fazit
Der festgestellte Druckverlust in der Heizungsanlage ist auf eine Leckage im Wärmetauscher des Wärmeerzeugers zurückzuführen. Der Wasseraustritt erfolgte in sehr geringem Umfang und konnte erst durch den Einsatz von UV-Farbstoff eindeutig nachgewiesen werden.
Aufgrund der konstruktiven Ausführung der Brennwerttherme mit Kondensatabführung und Abgasführung entstanden keine Schäden an der Gebäudesubstanz. Das austretende Wasser wurde entweder über den Kondensatablauf abgeführt oder verdampfte und verließ das Gerät über den Abgasweg.
Aus technischer Sicht liegt somit ein relevanter Defekt am Wärmetauscher vor, der ein Austausch der betroffenen Komponente erforderlich machte.
KONTAKT
Tropfenjäger
Hinterm Berge 5, 21789 Wingst
✆ 01556 105 771 2
☏ 04778 620 516 8
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Leckagen an Wärmetauschern von Brennwertthermen – oft harmlos für das Gebäude, aber technisch relevant
Leckagen an Heizungsanlagen können für Betreiber zunächst beunruhigend wirken. In der Praxis führen Undichtigkeiten intern der Heizungsanlage jedoch in der Regel nicht zu Schäden am Gebäude. Das liegt an der konstruktiven Auslegung moderner Brennwertthermen.
Warum entstehen trotz Leckage keine Gebäudeschäden?
Brennwertthermen erzeugen im normalen Betrieb Kondensat, das kontrolliert abgeführt werden muss. Aus diesem Grund verfügen sie serienmäßig über einen Abwasseranschluss, der anfallendes Wasser sicher ableitet. Tritt Wasser infolge einer Wärmetauscherleckage aus, wird dieses – ähnlich wie das reguläre Kondensat – innerhalb des Geräts aufgefangen und über den vorgesehenen Ablauf in die Kanalisation geführt. Ein Austritt in die Bausubstanz findet daher nicht statt.
Verdampfung und Abführung über den Abgasweg
Ein weiterer Teil des austretenden Wassers verdampft durch die hohen Temperaturen im Bereich des Wärmetauschers. Der entstehende Wasserdampf wird zusammen mit den Abgasen über das Abgassystem aus der Therme geleitet. Auch auf diesem Weg verlässt die Feuchtigkeit das Gerät kontrolliert und ohne Auswirkungen auf Wände, Böden oder Decken.
Typische Anzeichen einer Wärmetauscherleckage
Obwohl keine Gebäudeschäden entstehen, gibt es Hinweise, die auf eine Undichtigkeit hindeuten können, darunter:
-
Ungewöhnlich hoher Kondensatanfall
-
Permanenter Druckverlust im Heizsystem
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Störmeldungen oder verringerte Heizleistung
Diese Symptome sollten nicht ignoriert werden, da sie auf einen fortschreitenden technischen Defekt hinweisen.
Kein Wasserschaden – aber ein ernstzunehmender Defekt
Auch wenn die Konstruktion der Brennwerttherme Gebäudeschäden verhindert, bleibt eine Leckage am Wärmetauscher ein relevanter Schaden an der Heizungsanlage selbst. Die Effizienz der Therme nimmt ab, Korrosion kann zunehmen und im weiteren Verlauf droht ein vollständiger Ausfall des Geräts.
Fachgerechte Prüfung und Instandsetzung
Bei Verdacht auf eine Wärmetauscherleckage sollte die Anlage zeitnah überprüft werden. Nur so lässt sich klären, ob eine Reparatur wirtschaftlich sinnvoll ist oder ein Austausch des Wärmetauschers beziehungsweise der Therme notwendig wird.
Fazit
Leckagen an Wärmetauschern von Brennwertthermen führen dank Abwasseranschluss und Abgasführung nicht zu Schäden am Gebäude. Dennoch handelt es sich um einen technischen Defekt, der die Betriebssicherheit und Effizienz der Heizungsanlage beeinträchtigt. Eine fachgerechte Diagnose und zeitnahe Instandsetzung sind entscheidend, um größere Folgeschäden und einen Anlagenausfall zu vermeiden.
Eindrücke aus der Praxis
Im vorliegenden Fall eines öffentlichen Gebäudes stellten die Betreiber einen permanenten Druckabfall in der Heizungsanlage fest. Der beauftragte Installateur konnte die Ursache des Druckverlustes zunächst nicht lokalisieren.
Nach Angaben des Betreibers dauerte es etwa zwei bis drei Tage, bis der Anlagendruck auf 0,5 bar abfiel und damit die Auslöseschwelle der Störmeldung (Wassermangel) erreicht wurde.
Zur weiteren Eingrenzung der Ursache wurde der Wärmeerzeuger vom restlichen Anlagensystem abgesperrt und beide Seiten separat druckgeprüft. Nach Ablauf der Messzeit konnte ein Druckverlust auf der Seite des Wärmeerzeugers festgestellt werden.
Nach dem Öffnen des Wärmetauschers fiel ein dauerhaft feuchter Bereich im Inneren des Wärmetauschers auf. Dieser Befund kann jedoch auch durch herabtropfendes Kondensat aus dem Abgasweg verursacht worden sein.
Um einen Wasseraustritt infolge eines defekten Wärmetauschers eindeutig nachweisen zu können, wurde das Heizungswasser mit einem UV-Farbstoff versetzt.
Unter UV-Licht konnte ein minimaler Wasseraustritt nachgewiesen werden. Das austretende Wasser beeinträchtigte die Verbrennung innerhalb des Wärmetauschers. Aus diesem Grund weist der Wärmetauscher trotz eingehaltenen Wartungszyklen einen stark verschmutzten Zustand auf.
Fazit
Der festgestellte Druckverlust in der Heizungsanlage ist auf eine Leckage im Wärmetauscher des Wärmeerzeugers zurückzuführen. Der Wasseraustritt erfolgte in sehr geringem Umfang und konnte erst durch den Einsatz von UV-Farbstoff eindeutig nachgewiesen werden.
Aufgrund der konstruktiven Ausführung der Brennwerttherme mit Kondensatabführung und Abgasführung entstanden keine Schäden an der Gebäudesubstanz. Das austretende Wasser wurde entweder über den Kondensatablauf abgeführt oder verdampfte und verließ das Gerät über den Abgasweg.
Aus technischer Sicht liegt somit ein relevanter Defekt am Wärmetauscher vor, der ein Austausch der betroffenen Komponente erforderlich machte.
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