Feuchte- oder Leitungswasserschaden?
Wir finden die Ursache schnell, zerstörungsarm und unabhänging.
Leckagen durch Korrosion
Wasserschäden durch Rohrbrüche – versteckte Gefahr unter der Bodenplatte
Rohrbrüche unter der Bodenplatte zählen zu den besonders folgenschweren Ursachen für Wasserschäden. Häufig betroffen sind Verzinkte Stahlleitungen, die im Sandbett unter der Bodenplatte verlegt wurden. Durch natürlichen Verschleiß und fortschreitende Korrosion kann es hier über Jahre hinweg zu Materialschwächungen kommen, die schließlich in einem Rohrbruch enden.
Warum sind Verzinkte Stahlleitungen unter der Bodenplatte besonders gefährdet?
Verzinkter Stahl gilt grundsätzlich als langlebiges Rohrmaterial. Liegt die Leitung jedoch direkt im Erdreich oder in sandigem Untergrund, ist sie dauerhaft Feuchtigkeit, Mineralsalzen und teilweise aggressiven Bodenbestandteilen ausgesetzt. Diese Einflüsse können die Schutzschicht der Stehlleitung angreifen und eine starke äußere Korrosion begünstigen.
Da sich die Leitungen unter der Bodenplatte befinden, bleiben Schäden lange verborgen und entwickeln sich unbemerkt.
Entstehung von Rohrbrüchen durch Verschleiß und Korrosion
Über die Jahre führen Korrosionsprozesse zu einer stetigen Materialabtragung. Die Rohrwand wird dünner, bis sie dem Wasserdruck nicht mehr standhält. Es kommt zu:
-
Rissen oder vollständigen Rohrbrüchen
-
Unkontrolliertem Wasseraustritt ins Erdreich
-
Unterspülung der Bodenplatte
-
Durchfeuchtung von Estrich, Dämmung und Bodenbelägen
Oft tritt der Schaden plötzlich zutage, obwohl die Ursache bereits seit langer Zeit besteht.
Typische Anzeichen eines Schadens
Da der Wasseraustritt unter der Bodenplatte erfolgt, sind die Hinweise meist indirekt. Dazu gehören:
-
Unerklärlich hoher Wasserverbrauch
-
Bei Warmwasserleitungen warme Bodenbereiche
-
Absackungen oder Rissbildung im Boden
-
Feuchtigkeitsschäden an Außenwänden oder Sockelbereichen
In vielen Fällen wird der Schaden erst erkannt, wenn bereits erhebliche Folgeschäden entstanden sind.
Folgen für Gebäude und Bausubstanz
Ein Rohrbruch unter der Bodenplatte kann massive Auswirkungen haben. Neben der Durchfeuchtung des Erdreiches drohen langfristig Schimmelbildung, statische Beeinträchtigungen sowie hohe Kosten für Sanierungen der Leitung.
Fazit
Rohrbrüche an Verzinkten Stahlwasserleitungen unter der Bodenplatte sind eine ernstzunehmende und oft spät erkannte Ursache für Wasserschäden. Verschleiß und starke Korrosion im Erdreich führen schleichend zu Materialversagen. Regelmäßige Kontrolle, frühzeitige Leckageortung und gegebenenfalls eine präventive Sanierung sind entscheidend, um umfangreiche Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden.
Eindrücke aus der Praxis
Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes wurden im Bereich der Außenwände starke Durchfeuchtungen sowie Schimmelbildung festgestellt. Wir wurden mit der Durchführung einer technischen Leckageortung beauftragt. Bei Ankunft waren ausschließlich die Außenwände betroffen, während im Innenwandbereich keine Auffälligkeiten vorlagen. Dies ließ zunächst auf eindringendes Wasser aus dem Außenbereich schließen.
Da im Außenbereich keine Schäden festgestellt werden konnten, wurde im ersten Schritt eine Druckprüfung der Wasserleitung durchgeführt. Diese ergab innerhalb weniger Minuten einen deutlichen Druckabfall in der Kaltwasserleitung.
Der Leitungsverlauf sowie die Leckage in der Kaltwasserleitung wurden anschließend mittels akustischer Ortung lokalisiert. Die Position der Leckage ist im Kreis markiert.
Bei der akustischen Ortung konnte ein hoher Messwert mittig im Gebäude, im Bereich des Flurs, festgestellt werden.
Das akustische Ortungsverfahren ist äußerst präzise, kann jedoch bei unterschiedlichen Bodenaufbauten erschwert zu interpretieren sein, da akustische Signale je nach Aufbau verstärkt oder gedämpft weitergeleitet werden.
Es wurde eine Bodenfliese entfernt und der Boden bis unterhalb der Bodenplatte geöffnet. In diesem Bereich verläuft die Wasserleitung im Sandbett unter der Bodenplatte.
Dies erklärt, weshalb ausschließlich die Außenwände betroffen waren. Das austretende Wasser durchfeuchtet dauerhaft das Erdreich unter dem Gebäude. Da die Innenwände auf der Betonbodenplatte stehen, nehmen diese keine Feuchtigkeit aus dem Erdreich auf. Die Außenwände hingegen ziehen aufgrund der kapillaren Wirkung Feuchtigkeit über das im Sand stehende Fundament nach oben.
Die 1/2″-verzinkte Stahlleitung wies aufgrund jahrzehntelanger Lagerung im feuchten Sand eine ausgeprägte Korrosion auf. Infolge dessen war die Rohrwandung so stark geschwächt, dass sie dem anstehenden Wasserdruck nicht mehr standhielt und es zum Rohrbruch kam.
Fazit
Der Wasserschaden wurde durch einen Rohrbruch infolge fortgeschrittener Korrosion einer unter der Bodenplatte im Sandbett verlegten Stahlleitung verursacht. Das austretende Wasser führte über kapillaren Feuchtetransport zu einer Durchfeuchtung der Außenwände. Infolge dessen musste die Hohlschicht der Außenwände fachgerecht getrocknet werden. Zudem war es erforderlich, die beschädigte Leitung vollständig zu ersetzen und über eine alternative Leitungsführung neu zu verlegen.
KONTAKT
Tropfenjäger
Hinterm Berge 5, 21789 Wingst
✆ 01556 105 771 2
☏ 04778 620 516 8
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Rohrbrüche unter der Bodenplatte zählen zu den besonders folgenschweren Ursachen für Wasserschäden. Häufig betroffen sind Verzinkte Stahlleitungen, die im Sandbett unter der Bodenplatte verlegt wurden. Durch natürlichen Verschleiß und fortschreitende Korrosion kann es hier über Jahre hinweg zu Materialschwächungen kommen, die schließlich in einem Rohrbruch enden.
Warum sind Verzinkte Stahlleitungen unter der Bodenplatte besonders gefährdet?
Verzinkter Stahl gilt grundsätzlich als langlebiges Rohrmaterial. Liegt die Leitung jedoch direkt im Erdreich oder in sandigem Untergrund, ist sie dauerhaft Feuchtigkeit, Mineralsalzen und teilweise aggressiven Bodenbestandteilen ausgesetzt. Diese Einflüsse können die Schutzschicht der Stehlleitung angreifen und eine starke äußere Korrosion begünstigen.
Da sich die Leitungen unter der Bodenplatte befinden, bleiben Schäden lange verborgen und entwickeln sich unbemerkt.
Entstehung von Rohrbrüchen durch Verschleiß und Korrosion
Über die Jahre führen Korrosionsprozesse zu einer stetigen Materialabtragung. Die Rohrwand wird dünner, bis sie dem Wasserdruck nicht mehr standhält. Es kommt zu:
-
Rissen oder vollständigen Rohrbrüchen
-
Unkontrolliertem Wasseraustritt ins Erdreich
-
Unterspülung der Bodenplatte
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Durchfeuchtung von Estrich, Dämmung und Bodenbelägen
Oft tritt der Schaden plötzlich zutage, obwohl die Ursache bereits seit langer Zeit besteht.
Typische Anzeichen eines Schadens
Da der Wasseraustritt unter der Bodenplatte erfolgt, sind die Hinweise meist indirekt. Dazu gehören:
-
Unerklärlich hoher Wasserverbrauch
-
Bei Warmwasserleitungen warme Bodenbereiche
-
Absackungen oder Rissbildung im Boden
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Feuchtigkeitsschäden an Außenwänden oder Sockelbereichen
In vielen Fällen wird der Schaden erst erkannt, wenn bereits erhebliche Folgeschäden entstanden sind.
Folgen für Gebäude und Bausubstanz
Ein Rohrbruch unter der Bodenplatte kann massive Auswirkungen haben. Neben der Durchfeuchtung des Erdreiches drohen langfristig Schimmelbildung, statische Beeinträchtigungen sowie hohe Kosten für Sanierungen der Leitung.
Fazit
Rohrbrüche an Verzinkten Stahlwasserleitungen unter der Bodenplatte sind eine ernstzunehmende und oft spät erkannte Ursache für Wasserschäden. Verschleiß und starke Korrosion im Erdreich führen schleichend zu Materialversagen. Regelmäßige Kontrolle, frühzeitige Leckageortung und gegebenenfalls eine präventive Sanierung sind entscheidend, um umfangreiche Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden.
Eindrücke aus der Praxis
Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes wurden im Bereich der Außenwände starke Durchfeuchtungen sowie Schimmelbildung festgestellt. Wir wurden mit der Durchführung einer technischen Leckageortung beauftragt. Bei Ankunft waren ausschließlich die Außenwände betroffen, während im Innenwandbereich keine Auffälligkeiten vorlagen. Dies ließ zunächst auf eindringendes Wasser aus dem Außenbereich schließen.
Da im Außenbereich keine Schäden festgestellt werden konnten, wurde im ersten Schritt eine Druckprüfung der Wasserleitung durchgeführt. Diese ergab innerhalb weniger Minuten einen deutlichen Druckabfall in der Kaltwasserleitung.
Der Leitungsverlauf sowie die Leckage in der Kaltwasserleitung wurden anschließend mittels akustischer Ortung lokalisiert. Die Position der Leckage ist im Kreis markiert.
Bei der akustischen Ortung konnte ein hoher Messwert mittig im Gebäude, im Bereich des Flurs, festgestellt werden.
Das akustische Ortungsverfahren ist äußerst präzise, kann jedoch bei unterschiedlichen Bodenaufbauten erschwert zu interpretieren sein, da akustische Signale je nach Aufbau verstärkt oder gedämpft weitergeleitet werden.
Es wurde eine Bodenfliese entfernt und der Boden bis unterhalb der Bodenplatte geöffnet. In diesem Bereich verläuft die Wasserleitung im Sandbett unter der Bodenplatte.
Dies erklärt, weshalb ausschließlich die Außenwände betroffen waren. Das austretende Wasser durchfeuchtet dauerhaft das Erdreich unter dem Gebäude. Da die Innenwände auf der Betonbodenplatte stehen, nehmen diese keine Feuchtigkeit aus dem Erdreich auf. Die Außenwände hingegen ziehen aufgrund der kapillaren Wirkung Feuchtigkeit über das im Sand stehende Fundament nach oben.
Die 1/2″-verzinkte Stahlleitung wies aufgrund jahrzehntelanger Lagerung im feuchten Sand eine ausgeprägte Korrosion auf. Infolge dessen war die Rohrwandung so stark geschwächt, dass sie dem anstehenden Wasserdruck nicht mehr standhielt und es zum Rohrbruch kam.
Fazit
Der Wasserschaden wurde durch einen Rohrbruch infolge fortgeschrittener Korrosion einer unter der Bodenplatte im Sandbett verlegten Stahlleitung verursacht. Das austretende Wasser führte über kapillaren Feuchtetransport zu einer Durchfeuchtung der Außenwände. Infolge dessen musste die Hohlschicht der Außenwände fachgerecht getrocknet werden. Zudem war es erforderlich, die beschädigte Leitung vollständig zu ersetzen und über eine alternative Leitungsführung neu zu verlegen.
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