Feuchte- oder Leitungswasserschaden?

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Leckagen durch Lochfraß

Leckagen durch Lochfraß – ein schleichendes Risiko für Leitungen

Leckagen durch Lochfraß zählen zu den besonders tückischen Ursachen von Wasserschäden. Sie entstehen meist unbemerkt im Inneren von Wasserleitungen und führen über längere Zeit zu Feuchtigkeitseintrag in Wände, Decken oder Böden. Oft wird der Schaden erst erkannt, wenn bereits erhebliche Folgeschäden an der Bausubstanz entstanden sind.

Was ist Lochfraß?

Lochfraß ist eine Form der lokalen Korrosion, die vor allem metallische Rohrleitungen – häufig Kupferrohre – betrifft. Durch chemische Reaktionen, Wasserbeschaffenheit oder Materialeinflüsse entstehen punktuelle Korrosionsstellen, die sich allmählich zu kleinen Durchbrüchen entwickeln.

Ursachen für Lochfraß

Die Entstehung von Lochfraß kann mehrere Gründe haben, darunter:

  • Ungünstige Wasserzusammensetzung (z. B. niedriger pH-Wert)

  • Sauerstoffeintrag und Ablagerungen im Rohr

  • Materialfehler oder ungeeignete Rohrqualität

  • Mischinstallationen unterschiedlicher Metalle

Diese Faktoren führen dazu, dass das Rohrmaterial lokal angegriffen wird, während der restliche Leitungsbereich äußerlich oft unauffällig bleibt.

Folgen von Lochfraß-Leckagen

Die durch Lochfraß entstehenden Leckagen sind meist sehr klein, geben jedoch kontinuierlich Wasser ab. Typische Folgen sind:

  • Durchfeuchtung von Wänden, Decken oder Böden

  • Schimmelbildung in verdeckten Bereichen

  • Korrosion angrenzender Bauteile

  • Hoher Sanierungsaufwand durch spät erkannte Schäden

Da der Wasseraustritt häufig langsam erfolgt, bleiben diese Leckagen oft über Monate oder sogar Jahre unentdeckt.

Erkennen und vorbeugen

Anzeichen für Lochfraß können erhöhte Feuchtemesswerte, Wasserflecken, muffiger Geruch oder ein unerklärlicher Wasserverbrauch sein. Eine fachgerechte Leckageortung sowie regelmäßige Kontrolle älterer Rohrleitungen helfen, Schäden frühzeitig zu erkennen. In vielen Fällen ist der Austausch betroffener Leitungsabschnitte die nachhaltigste Lösung.

Fazit

Leckagen durch Lochfraß sind eine ernstzunehmende Gefahr für Gebäude. Durch ihre schleichende Entstehung verursachen sie oft erhebliche Wasserschäden, bevor sie bemerkt werden. Regelmäßige Überprüfungen und rechtzeitige Sanierungsmaßnahmen sind entscheidend, um größere Schäden und hohe Kosten zu vermeiden.

Eindrücke aus der Praxis

Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes wurden nach der Rückkehr aus einem zweiwöchigen Urlaub im gesamten Erdgeschoss (ca. 140 m²) im unteren Wandbereich die im nebenstehenden Bild erkennbaren Schäden festgestellt.

Sowohl an den Außen- als auch an den Innenwänden wurde ein massiver Schimmelbefall festgestellt. Die gemessenen Feuchtewerte lagen zwischen 120 und 170 Digits (Feuchtemesswert).

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Auch in diesem Fall wurde erneut eine akustische Ortung durchgeführt. Bei diesem Verfahren werden die durch die Leckage verursachten Geräusche verstärkt aufgenommen und ausgewertet.

Die zuvor überprüften Bäder und Wirtschaftsräume wiesen – wie im nebenstehenden Bild anhand der Positionen 1–9 erkennbar – deutlich geringere Messwerte auf als der in der Küche festgestellte Messwert.

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Durch die akustische Ortung in Kombination mit einer Thermografie, welche die Ergebnisse der akustischen Messung bestätigte, konnten sowohl der Leitungsverlauf als auch die genaue Position der Leckage ermittelt werden.

Da es sich um eine Warmwasserleitung handelte, wurde die Schimmelbildung deutlich beschleunigt.

20250806 104104 1

Nach dem Öffnen des Fußbodens konnte ein Leitungspaket bestehend aus Kaltwasser-, Warmwasser- und Zirkulationsleitung freigelegt werden. Die Wasseraustrittsstelle ist hier eingekreist dargestellt.

Leckagen durch Lochfraß

Der Wasseraustritt ist deutlich erkennbar. Es handelt sich um sogenannten Lochfraß, durch den kontinuierlich Wasser aus der Leitung austrat. Über diese Leckage traten rund 4 Liter pro Minute aus, was einem Gesamtvolumen von ca. 5.700 Litern innerhalb von 24 Stunden entspricht.

Da es sich um eine Warmwasserleitung handelte, wurde während des Wasseraustritts entsprechend viel Energie – in diesem Fall Gas – verbraucht. Die dadurch entstandenen Mehrkosten für Wasser- und Energieverbrauch werden in der Regel vom Versicherer übernommen, sofern diese nachvollziehbar dokumentiert wurden.

20250806 110429

Fazit


Der vorliegende Wasserschaden wurde durch Lochfraß an einer Warmwasserleitung verursacht, wodurch über einen längeren Zeitraum erhebliche Wassermengen unbemerkt austraten. Die Kombination aus kontinuierlichem Wasseraustritt und erhöhter Temperatur führte zu einer stark beschleunigten Schimmelbildung sowie zu umfangreichen Feuchte- und Folgeschäden im gesamten Erdgeschoss.


Abschließend ist zu empfehlen, bei einer Abwesenheit von mehr als drei Tagen vorsorglich den Hauptwasserhahn zu schließen, um das Risiko unbemerkter Wasserschäden deutlich zu reduzieren.

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Hinterm Berge 5, 21789 Wingst

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Was ist Lochfraß?

Lochfraß ist eine Form der lokalen Korrosion, die vor allem metallische Rohrleitungen – häufig Kupferrohre – betrifft. Durch chemische Reaktionen, Wasserbeschaffenheit oder Materialeinflüsse entstehen punktuelle Korrosionsstellen, die sich allmählich zu kleinen Durchbrüchen entwickeln.

Ursachen für Lochfraß

Die Entstehung von Lochfraß kann mehrere Gründe haben, darunter:

  • Ungünstige Wasserzusammensetzung (z. B. niedriger pH-Wert)

  • Sauerstoffeintrag und Ablagerungen im Rohr

  • Materialfehler oder ungeeignete Rohrqualität

  • Mischinstallationen unterschiedlicher Metalle

Diese Faktoren führen dazu, dass das Rohrmaterial lokal angegriffen wird, während der restliche Leitungsbereich äußerlich oft unauffällig bleibt.

Folgen von Lochfraß-Leckagen

Die durch Lochfraß entstehenden Leckagen sind meist sehr klein, geben jedoch kontinuierlich Wasser ab. Typische Folgen sind:

  • Durchfeuchtung von Wänden, Decken oder Böden

  • Schimmelbildung in verdeckten Bereichen

  • Korrosion angrenzender Bauteile

  • Hoher Sanierungsaufwand durch spät erkannte Schäden

Da der Wasseraustritt häufig langsam erfolgt, bleiben diese Leckagen oft über Monate oder sogar Jahre unentdeckt.

Erkennen und vorbeugen

Anzeichen für Lochfraß können erhöhte Feuchtemesswerte, Wasserflecken, muffiger Geruch oder ein unerklärlicher Wasserverbrauch sein. Eine fachgerechte Leckageortung sowie regelmäßige Kontrolle älterer Rohrleitungen helfen, Schäden frühzeitig zu erkennen. In vielen Fällen ist der Austausch betroffener Leitungsabschnitte die nachhaltigste Lösung.

Fazit

Leckagen durch Lochfraß sind eine ernstzunehmende Gefahr für Gebäude. Durch ihre schleichende Entstehung verursachen sie oft erhebliche Wasserschäden, bevor sie bemerkt werden. Regelmäßige Überprüfungen und rechtzeitige Sanierungsmaßnahmen sind entscheidend, um größere Schäden und hohe Kosten zu vermeiden.

Eindrücke aus der Praxis

Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes wurden nach der Rückkehr aus einem zweiwöchigen Urlaub im gesamten Erdgeschoss (ca. 140 m²) im unteren Wandbereich die im nebenstehenden Bild erkennbaren Schäden festgestellt.

Sowohl an den Außen- als auch an den Innenwänden wurde ein massiver Schimmelbefall festgestellt. Die gemessenen Feuchtewerte lagen zwischen 120 und 170 Digits (Feuchtemesswert).

20250806 111015

Auch in diesem Fall wurde erneut eine akustische Ortung durchgeführt. Bei diesem Verfahren werden die durch die Leckage verursachten Geräusche verstärkt aufgenommen und ausgewertet.

Die zuvor überprüften Bäder und Wirtschaftsräume wiesen – wie im nebenstehenden Bild anhand der Positionen 1–9 erkennbar – deutlich geringere Messwerte auf als der in der Küche festgestellte Messwert.

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Durch die akustische Ortung in Kombination mit einer Thermografie, welche die Ergebnisse der akustischen Messung bestätigte, konnten sowohl der Leitungsverlauf als auch die genaue Position der Leckage ermittelt werden.

Da es sich um eine Warmwasserleitung handelte, wurde die Schimmelbildung deutlich beschleunigt.

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Nach dem Öffnen des Fußbodens konnte ein Leitungspaket bestehend aus Kaltwasser-, Warmwasser- und Zirkulationsleitung freigelegt werden. Die Wasseraustrittsstelle ist hier eingekreist dargestellt.

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Der Wasseraustritt ist deutlich erkennbar. Es handelt sich um sogenannten Lochfraß, durch den kontinuierlich Wasser aus der Leitung austrat. Über diese Leckage traten rund 4 Liter pro Minute aus, was einem Gesamtvolumen von ca. 5.700 Litern innerhalb von 24 Stunden entspricht.

Da es sich um eine Warmwasserleitung handelte, wurde während des Wasseraustritts entsprechend viel Energie – in diesem Fall Gas – verbraucht. Die dadurch entstandenen Mehrkosten für Wasser- und Energieverbrauch werden in der Regel vom Versicherer übernommen, sofern diese nachvollziehbar dokumentiert wurden.

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Fazit

Der vorliegende Wasserschaden wurde durch Lochfraß an einer Warmwasserleitung verursacht, wodurch über einen längeren Zeitraum erhebliche Wassermengen unbemerkt austraten. Die Kombination aus kontinuierlichem Wasseraustritt und erhöhter Temperatur führte zu einer stark beschleunigten Schimmelbildung sowie zu umfangreichen Feuchte- und Folgeschäden im gesamten Erdgeschoss.

Abschließend ist zu empfehlen, bei einer Abwesenheit von mehr als drei Tagen vorsorglich den Hauptwasserhahn zu schließen, um das Risiko unbemerkter Wasserschäden deutlich zu reduzieren.

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