Feuchte- oder Leitungswasserschaden?
Wir finden die Ursache schnell, zerstörungsarm und unabhänging.
Schäden in Abwasserleitungen
Wurzeleinwuchs in Abwasserleitungen – eine unterschätzte Ursache für Wasserschäden
Wurzeleinwuchs gehört zu den häufigsten, aber oft lange unentdeckten Ursachen für Schäden an Abwasserleitungen. Besonders bei älteren Rohrsystemen können Baumwurzeln in kleinste Undichtigkeiten eindringen und sich im Inneren der Leitung ausbreiten. Die Folge sind Verstopfungen, Rückstau und nicht selten erhebliche Wasserschäden an Gebäuden.
Wie kommt es zu Wurzeleinwuchs?
Abwasserleitungen sind über Jahrzehnte hinweg natürlichen Alterungsprozessen ausgesetzt. Haarrisse, undichte Muffen oder Materialermüdung bieten Pflanzenwurzeln ideale Eintrittsstellen. Da Abwasser dauerhaft Feuchtigkeit und Nährstoffe führt, wachsen Wurzeln gezielt in Richtung der Leitung und vergrößern die Schadstellen kontinuierlich.
Auswirkungen auf die Abwasserleitung
Einmal eingedrungene Wurzeln behindern den freien Abfluss des Abwassers. Mit zunehmendem Wachstum kann es zu folgenden Problemen kommen:
-
Teil- oder Vollverstopfungen der Leitung
-
Rückstau von Abwasser in Keller, Bodenabläufe oder Sanitäranlagen
-
Rissbildung oder Rohrbruch durch mechanischen Druck
-
Austritt von Abwasser in Erdreich oder Gebäudeteile
-
Durchfeuchtung von Fundamenten und angrenzenden Bauteilen
Besonders kritisch ist, dass sich der Schaden meist unterirdisch entwickelt und erst durch akute Ereignisse wie einen Rückstau bemerkt wird.
Typische Warnzeichen
Langsam ablaufendes Wasser, gluckernde Geräusche, wiederkehrende Verstopfungen oder unangenehme Gerüche können erste Hinweise auf Wurzeleinwuchs sein. Werden diese Anzeichen ignoriert, steigt das Risiko eines plötzlichen Abwasseraustritts erheblich.
Vorbeugung und fachgerechte Maßnahmen
Eine regelmäßige Überprüfung der Abwasserleitungen, beispielsweise durch Kamerainspektionen, hilft Schäden frühzeitig zu erkennen. Je nach Ausmaß können Wurzeln mechanisch entfernt, Leitungen saniert oder mittels grabenloser Verfahren instand gesetzt werden.
Fazit
Wurzeleinwuchs in Abwasserleitungen ist kein harmloses Problem, sondern eine ernstzunehmende Ursache für Wasserschäden. Frühzeitige Kontrolle und fachgerechte Sanierung schützen vor kostspieligen Reparaturen, hygienischen Risiken und langfristigen Schäden an der Bausubstanz.
Eindrücke aus der Praxis
Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes traten innerhalb kurzer Zeit mehrere Verstopfungen in der Hauptabwasserleitung auf. Im nebenstehenden Bild ist der Verlauf der Abwasserleitung dargestellt, der mithilfe eines kabelgebundenen Senders in Verbindung mit einem oberirdischen Ortungsgerät lokalisiert wurde.
Die anschließende Kamerabefahrung ergab, dass beim Montieren der Leitung in Hausnähe Dichtungen herausgedrückt wurden. Die Leitung ist somit seit der Montage undicht.
Am Übergang vom Kunststoffrohr auf das ältere Tonrohr sind bereits erste Wurzeleinwüchse erkennbar. Diese führen zu immer wiederkehrenden Verstopfungen der Abwasserleitung. Die sichtbare Öffnung wurde durch den Einsatz einer Motorspirale des Installateurs verursacht.
Im weiteren Verlauf der Kamerabefahrung zeigten sich an nahezu jeder Verbindung der Tonrohre Wurzeleinwüchse.
Aufgrund des vorliegenden Schadenbildes musste die Abwasserleitung im Erdreich bis zum Übergabepunkt an die Stadtwerke saniert werden.
Fazit
Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Abwasserleitung aufgrund von herausgedrückten Dichtungen im Hausanschlussbereich sowie flächendeckendem Wurzeleinwuchs in den Tonrohrverbindungen nicht mehr funktionsfähig war. Eine partielle Instandsetzung war nicht ausreichend, sodass eine vollständige Sanierung der Leitung im Erdreich notwendig wurde.
KONTAKT
Tropfenjäger
Hinterm Berge 5, 21789 Wingst
✆ 01556 105 771 2
☏ 04778 620 516 8
Links
AGB
Impressum
Datenschutz
Cookie Richtlinie

Feuchte- oder Leitungswasserschaden?
Wir finden die Ursache schnell, zerstörungsarm und unabhänging.
Schäden an Abwasserleitungen
Wurzeleinwuchs in Abwasserleitungen – eine unterschätzte Ursache für Wasserschäden
Wurzeleinwuchs gehört zu den häufigsten, aber oft lange unentdeckten Ursachen für Schäden an Abwasserleitungen. Besonders bei älteren Rohrsystemen können Baumwurzeln in kleinste Undichtigkeiten eindringen und sich im Inneren der Leitung ausbreiten. Die Folge sind Verstopfungen, Rückstau und nicht selten erhebliche Wasserschäden an Gebäuden.
Wie kommt es zu Wurzeleinwuchs?
Abwasserleitungen sind über Jahrzehnte hinweg natürlichen Alterungsprozessen ausgesetzt. Haarrisse, undichte Muffen oder Materialermüdung bieten Pflanzenwurzeln ideale Eintrittsstellen. Da Abwasser dauerhaft Feuchtigkeit und Nährstoffe führt, wachsen Wurzeln gezielt in Richtung der Leitung und vergrößern die Schadstellen kontinuierlich.
Auswirkungen auf die Abwasserleitung
Einmal eingedrungene Wurzeln behindern den freien Abfluss des Abwassers. Mit zunehmendem Wachstum kann es zu folgenden Problemen kommen:
-
Teil- oder Vollverstopfungen der Leitung
-
Rückstau von Abwasser in Keller, Bodenabläufe oder Sanitäranlagen
-
Rissbildung oder Rohrbruch durch mechanischen Druck
-
Austritt von Abwasser in Erdreich oder Gebäudeteile
-
Durchfeuchtung von Fundamenten und angrenzenden Bauteilen
Besonders kritisch ist, dass sich der Schaden meist unterirdisch entwickelt und erst durch akute Ereignisse wie einen Rückstau bemerkt wird.
Typische Warnzeichen
Langsam ablaufendes Wasser, gluckernde Geräusche, wiederkehrende Verstopfungen oder unangenehme Gerüche können erste Hinweise auf Wurzeleinwuchs sein. Werden diese Anzeichen ignoriert, steigt das Risiko eines plötzlichen Abwasseraustritts erheblich.
Vorbeugung und fachgerechte Maßnahmen
Eine regelmäßige Überprüfung der Abwasserleitungen, beispielsweise durch Kamerainspektionen, hilft Schäden frühzeitig zu erkennen. Je nach Ausmaß können Wurzeln mechanisch entfernt, Leitungen saniert oder mittels grabenloser Verfahren instand gesetzt werden.
Fazit
Wurzeleinwuchs in Abwasserleitungen ist kein harmloses Problem, sondern eine ernstzunehmende Ursache für Wasserschäden. Frühzeitige Kontrolle und fachgerechte Sanierung schützen vor kostspieligen Reparaturen, hygienischen Risiken und langfristigen Schäden an der Bausubstanz.
Eindrücke aus der Praxis
Im vorliegenden Fall eines älteren Gebäudes traten innerhalb kurzer Zeit mehrere Verstopfungen in der Hauptabwasserleitung auf. Im nebenstehenden Bild ist der Verlauf der Abwasserleitung dargestellt, der mithilfe eines kabelgebundenen Senders in Verbindung mit einem oberirdischen Ortungsgerät lokalisiert wurde.
Die anschließende Kamerabefahrung ergab, dass beim Montieren der Leitung in Hausnähe Dichtungen herausgedrückt wurden. Die Leitung ist somit seit der Montage undicht.
Am Übergang vom Kunststoffrohr auf das ältere Tonrohr sind bereits erste Wurzeleinwüchse erkennbar. Diese führen zu immer wiederkehrenden Verstopfungen der Abwasserleitung. Die sichtbare Öffnung wurde durch den Einsatz einer Motorspirale des Installateurs verursacht.
Im weiteren Verlauf der Kamerabefahrung zeigten sich an nahezu jeder Verbindung der Tonrohre Wurzeleinwüchse.
Aufgrund des vorliegenden Schadenbildes musste die Abwasserleitung im Erdreich bis zum Übergabepunkt an die Stadtwerke saniert werden.
Fazit
Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Abwasserleitung aufgrund von herausgedrückten Dichtungen im Hausanschlussbereich sowie flächendeckendem Wurzeleinwuchs in den Tonrohrverbindungen nicht mehr funktionsfähig war. Eine partielle Instandsetzung war nicht ausreichend, sodass eine vollständige Sanierung der Leitung im Erdreich notwendig wurde.
KONTAKT
Tropfenjäger
Hinterm Berge 5, 21789 Wingst
✆ 01556 105 771 2 oder 04778 620 516 8
Links
AGB
Impressum
Datenschutz
Cookie Richtlinie






